Beim Makerthon der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) treffen sich Studentinnen und Studenten sowie junge Berufstätige unterschiedlicher Fachrichtungen, um in interdisziplinären Teams gemeinsam Ideen zu politischen Themen zu erarbeiten. Dazu erhalten sie Impulse von verschiedenen Referenten. Der CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland aus Brühl war nun im Rahmen des sechsten Makerthons zu Gast im Haus der Geschichte in Bonn, wo es um „Erinnerungskultur: Ein Mittel gegen die Radikalisierung junger Menschen?“ ging.
„Ich freue mich sehr, dass ich durch meine langjährige politische Erfahrung den rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern einige Perspektiven zum Thema aufzeigen konnte“ erklärte Golland. „Sie haben sich mit der Leitfrage beschäftigt, wie Kommunal- und auch Landespolitik Erinnerungskultur stärken und dadurch einer Radikalisierung junger Menschen vorbeugen kann. Dabei habe ich einen offenen Einblick gewährt, wie politische Entscheidungen zustande kommen und welche Gestaltungsmöglichkeiten Kommunen und das Land Nordrhein-Westfalen haben. Damit und mit den Impulsen aus der anschließenden guten Diskussion konnten die jungen Menschen ihre ganz eigenen Ideen zur Prävention von Radikalisierung entwickeln.“
Die KAS hatte den Abgeordneten und stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion NRW vor allem aufgrund seiner Zuständigkeiten in den Bereichen Inneres, Recht und Integration eingeladen. In seinem Vortrag beschäftigte er sich unter anderem damit, wie Politik dabei unterstützen kann, dass Erinnerungskultur vor Ort lebendig wird, welche Präventionsmöglichkeiten es bereits gibt, um Radikalisierung junger Menschen zu verhindern und welche Rahmenbedingungen notwendig sind, um das Engagement gegen Extremismus in den Kommunen in NRW zu stärken.
„Im Nachgang habe ich den Veranstaltern konkrete Beispiele zu Programmen gesendet, die vom Rhein-Erft-Kreis fortlaufend finanziell unterstützt werden, ‚NS-Erinnerungskultur‘ und ‚Demokratie leben‘ “, erläuterte Golland. „Der Makerthon ist eine konstruktive Ideenschmiede und es war ein lebhafter Austausch mit hochinteressierten und engagierten jungen Menschen, die von der Konrad-Adenauer-Stiftung gefördert werden.“
Foto: Konrad-Adenauer-Stiftung